Belux
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Belux



Das Schweizer Unternehmen Belux wurde im Jahr 1970 von Thomas Egloff gegründet. Das Ziel war zunächst die Distribution hochwertiger Leuchten. Nur wenig später startete man auch mit der Entwicklung und Fertigung individueller Lichtlösungen, die für öffentliche Gebäude konzipiert wurden.



Zu einer Zusammenarbeit mit dem Designer Hannes Wettstein kam es in den späten 1970er Jahren, wodurch sich das Kerngeschäft immer mehr in Richtung Designerleuchten entwickelte. Diese Kooperation erwies sich als besonders fruchtbar für das Unternehmen Belux, denn Wettstein und Egloff entwickelten im Jahr 1982 die Leuchte Metro, welche dank der Verwendung einer damals neuen Technologie für einen Durchbruch dieses Unternehmens sorgte. Metro basiert auf einem Niedervolt-Seilsystem, das in dieser Form weltweit erstmalig für eine Beleuchtung eingesetzt wurde. Das Charakteristikum sind gespannte Drähte mit kleinen Leuchtkörpern, die nach Markteinführung in vielen Hotels, Restaurants und Privathäusern zum Einsatz kamen und zudem sehr viele Nachahmer fanden. Zu den weiteren Meilensteinen zählen die Leuchtenserien Ball und Snodo. Die Stehleuchte Ypsilon ist auch heutzutage noch im Sortiment zu finden.



In den frühen 1980er Jahren veranstaltete Belux einen internationalen Designwettbewerb für Leuchten und entwickelte das Sortiment bis in die späten 1980er kontinuierlich weiter. Die konstante Weiter- und Neuentwicklung von Leuchtensystemen für Wohnräume, Büros und öffentliche Bereiche war auch in den darauffolgenden Jahren ein wesentlicher Aspekt dieses Unternehmens, und ist nach wie vor die treibende Kraft hinter Belux.



Das Sortiment



Das Produktportfolio ist breit gefächert und umfasst Beleuchtungen aller Art, darunter sowohl Pendelleuchten, Stehleuchten, Tischleuchten, Wandleuchten als auch Deckenleuchten. In Bezug auf das Design weisen die Leuchten eine sehr grosse stilistische Bandbreite auf. So finden sich neben sehr modernen und geradlinigen Gestaltungsweisen auch verspielte und unkonventionelle Designs.



Beispiele für sehr moderne Leuchten sind die bereits erwähnte Stehleuchte Ypsilon, die Wandleuchten METER BY METER von Matteo Thun, die Stehleuchte und Pendelleuchte der Kollektion Disk, die für eine sehr angenehme Lichtstimmung sorgt, sowie die Stehleuchten Diogenes, die von King Miranda designt wurden und eine gelungene Kombination aus direktem Leselicht und allgemeiner Raumbeleuchtung darstellen. Mit der Kollektion Flat schuf das Team Greutmann + Bolzern ein umfangreiches Bürobeleuchtungsprogramm, das sich vor allem durch den Einsatz einer innovativen Prismentechnologie auszeichnet. Mithilfe dieser Technologien kommt es zu einer blendfreien Lichtabgabe, wodurch Bildschirmspiegelungen eliminiert werden. Darüber hinaus sind die Leuchten mit Touchdimmer, Multisens-Funktion oder 2-Stufen-Schalter ausgestattet, sodass auch die Bedienerfreundlichkeit gegeben ist. In eine ähnliche Kerbe schlägt Belux mit der Kollektion Karo, die eine neue Interpretation einer herkömmlichen Standleuchte darstellt. Neben der modernen Formensprache überzeugt sie vor allem dank einer patentierten Lösung bezüglich der Lichtverteilung. Tische, Arbeitsplätze und Leseecken können auf diese Weise optimal ausgeleuchtet werden. Auch die Serien U-Turn, Verto und Zirko zeichnen sich durch Funktionalität und das moderne Design aus.



Für eine besonders angenehme Lichtstimmung sorgen die Leuchten der Kollektion One by One, welche vom Designer Steve Lechot entworfen wurden. Ihr Charakteristikum ist die Konstruktionsweise, denn diese Leuchten bestehen aus einem Edelstahlgestell, das als Befestigung von unzähligen Polyestervliesblättern dient. Dieses Material ist nicht nur alterungsbeständig, schwer entflammbar sowie quasi reissfest, sondern sorgt auch für eine sehr warme Lichtabgabe. Mit demselben Material arbeitete auch Frank O. Gehry, als er seine Kollektion Cloud entwarf. Die Besonderheit ist, dass der Lampenschirm dieser Leuchten aus mehreren einzelnen Elementen zusammengesetzt ist, die bezüglich ihrer Form mithilfe von Ausbeulen und Eindrücken individuell gestaltet werden können. Dank des Materials sorgen auch die Cloud-Leuchten für ein äusserst angenehmes Licht.



Sehr klassisch gestaltet sind hingegen die Leuchten der Kollektion Arba von Matteo Thun, die über einen zylindrischen Lampenschirm aus Ahornholz und einen Diffusor aus Acrylglas verfügen. Das Ahornholz sorgt für eine besonders natürliche Ausstrahlung – vor allem im eingeschalteten Zustand kommt die Maserung sehr gut zur Geltung.