Frank O. Gehry

Frank O. Gehry
Der kanadische Architekt und Designer Frank Owen Gehry (* 1929 in Toronto) arbeitete für verschiedene Architekturbüros, bevor er sich 1962 als Architekt selbstständig machte.

Gehrys Arbeiten erregten Aufsehen, weil sie experimentell sind und aus Elementen bestehen, die gebrochen oder zerrissen erscheinen. Seine Gebäude gelten als Beispiele des Ad-hoc- oder Punk-Designs, wodurch Gehry zu einem der wichtigsten amerikanischen Architekten am Übergang von Postmoderne zum Dekonstruktivismus wurde.

Wichtige Bauwerke Gehrys sind das Vitra Design Museum in Weil am Rhein, das Guggenheim-Museum in Bilbao und der Neue Zollhof im Düsseldorfer Medienhafen.

Seit 1969 beschäftigte sich Frank Gehry mit Möbeldesign, wobei er häufig Wellpappe mit anderen Materialien kombinierte. Ihr subtiler Reiz besteht im absichtlich belassenen Rohzustand des Materials. Beispiele sind der Pappsessel Vitra oder die Serie „Easy Edges“.

Vitra legte 1992 vier Modelle in einer Reedition neu auf: den „Side Chair“, den „Dining Table“ und das in drei Größen erhältliche, ineinander stapelbare „Low Table Set“.

1983 wurden Gehrys Leuchten in New York ausgestellt - Konstruktionen aus gerissenen, gebrochenen Materialfragmenten, die von innen beleuchtet werden.

Zu Gehrys populärsten Entwürfen gehört eine Stuhlserie aus gebogenen Holzfurnierstreifen (1992) für Knoll, die bereits vor ihrer Markteinführung mit einer Ausstellung im New Yorker Museum of Modern Art gewürdigt wurde.



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