Eternit
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Eternit



Die im Jahr 1903 gegründeten Schweizer Eternitwerke blicken auf eine reichhaltige Firmentradition zurück. Dies spiegelt sich im Sortiment wider, denn die Produktpalette reicht heute von architektonischen Produkten für Dach und Fassade bis hin zu Pflanzengefässen, Pflanztöpfe und Interieur. Der Name des Unternehmens steht für Qualität und Innovationen aus dem Material Faserzement. Für dessen Herstellung wurden früher Asbest-Fasern verwendet, weshalb sich das Unternehmen bis heute mit den dramatischen Folgeschäden auseinandersetzen muss. Seit Anfang der 1990er ist Eternit-Faserzement absolut asbestfrei, dennoch wird der Name Eternit auch heute noch häufig mit Asbest im Gebäudebau assoziiert. Heutzutage besteht Faserzement-Eternit aus den natürlichen Stoffen Zement, Kalksteinmehl, Fasern, Luft und Wasser, ist zu 100 Prozent recycelbar und seit mehr als 25 Jahren absolut asbestfrei. Ausserdem ist Eternit durchgefärbt, was absplittern und abfärben verhindert, und damit insgesamt ausgesprochen langlebig.



Pflanzengefässe



Neben den Bereichen Innen- und Fassadenbau existiert inzwischen auch eine Design-Abteilung mit dem Schwerpunkt auf Pflanzengefässen, die das Unternehmen auch schon kurz nach der Gründung herstellte. Die Pflanzengefässe von Eternit können auf das Qualitätssiegel „swiss handmade“ verweisen, d. h. jedes Pflanzengefäss von Eternit wird von Hand in der Schweiz hergestellt. Auf der Innenseite von jedem Topf ist jeweils ein Etikett mit der Unterschrift des Handwerkers zu finden.

Produktionsverfahren und Material machen die Eternit-Pflanzengefässe – eine sachgemässe Handhabung vorausgesetzt – frostsicher. Das Material bietet einen entscheidenden Vorteil für Ihre Pflanzen: Eternit ist atmungsaktiv und reguliert die Feuchtigkeit. Überschüssiges Wasser muss allerdings durch die Öffnungen im Topfboden abfliessen können.



Die Pflanzengefässe sind einerseits durch ihr zurückhaltendes Design geprägt, sodass sie im Garten, auf jedem Balkon, auf jeder Terrasse sowie in Innenräumen einen schönen Platz finden. So zum Beispiel die Modelle Osaka, Samurai, Geisha und Kyoto, die aus der Feder des Designers Michel Bruggmann stammen. Auch die Vase Alto von Carmen Humbel und Thomas Geiger schlägt in dieselbe Kerbe. Das Designkollektiv Sternform sorgte mit den Pflanzgefässen Sushi und Sumo ebenfalls für dezent gestaltete Objekte.



Zu den ausgefalleneren Entwürfen zählen beispielsweise das Elefantenohr von Willy Guhl oder das Pflanzgefäss Relax von Stefan Stauffacher & Nicole Benz.



Möbel



Seit Willy Guhl vor über 50 Jahren seinen Strandstuhl präsentierte, der im Jahr 2004 neu aufgelegt wurde, setzten sich immer wieder Designer mit dem gestalterischen Potenzial von Faserzement auseinander. Zurzeit experimentieren die Studenten der ECAL (Ecole cantonale d’Art Lausanne) erfolgreich mit dem Material. Gleichzeitig melden sich namhafte europäische Designer mit überzeugenden Ideen bei Eternit. Keine Frage, das Material ist angesagter denn je, und die eleganten Gefässe sind weit mehr als nur Töpfe für Pflanzen.



Das Resultat dieser intensiven Beschäftigung mit dem Material Eternit sind markante Möbelstücke, die den Blick jedes Betrachters in ihren Bann ziehen. Ein Beispiel ist der Tisch Hocuspocus, der von den beiden Designern Fries/Zumbühl entworfen wurde. Der einfache, aber auch faszinierende Trick ist, dass bei diesem Tisch kein Gestell zum Einsatz kommt. Vielmehr wird eine einfache Eternitmatte verwendet, die vor dem Erstarren über eine Form gelegt wird. Das Resultat ist ein äusserst robuster Tisch für den Aussenbereich, der als Eyecatcher eingesetzt werden kann. Ein anderes Beispiel ist der Sponeck-Stuhl von Julia von Sponeck, dessen Form durch ergonomische Überlegungen geprägt ist. Das Resultat ist ein Sitzmöbel, welches nicht nur einladend aussieht, sondern – einmal hingesetzt – den ganzen Körper entspannen lässt. Perfekt dazu passt der Sponeck-Tisch. Ebenfalls als Blickfang lässt sich der Eimer Trash Cube von Nicolas LeMoigne einsetzen, der sich sowohl als Abfalleimer als auch als Dekorationselement und Sitzhocker verwenden lässt.



Eine Reminiszenz an vergangene Zeiten stellt der zum Strandstuhl passende Guhl-Tisch dar. Sein Charakteristikum ist die Formgebung mit den sanften Rundungen sowie die beiden kreisrunden Aussparungen, die es zum Beispiel ermöglichen, Sonnenschirme aufzunehmen.



Dass Eternit auch hervorragend für die Herstellung von Möbeln und Accessoires für den Innenbereich verwendet werden kann, beweist zum Beispiel die Leuchte Mold von ECAL/Michel Charlot, die dank ihres rustikalen Charakters auf allen Linien überzeugt. Auch das Regalsystem Tetris von Fries/Zumbühl ist ein Beweis für die vielseitige Einsetzbarkeit des Materials Eternit.