Bättig
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manufakt-baettig


Im Jahr 1948 begann Josef Bättig in seiner mechanischen Werkstatt im schweizerischen Güttingen, in der er zuvor alle möglichen Dinge – zum Beispiel Tresore, Fahrradanhänger und vieles mehr – hergestellt hatte, Stahlrohrmöbel zu produzieren, die damals unter dem Namen Joba bekannt waren.


Das Jahr 1948 war also jenes Jahr, in dem die ersten Stahlrohrstühle mit Holzlatten und feuerverzinktem Gestell – das Modell 10 – gefertigt wurden. Bald darauf wurden die ersten Spaghettistühle gefertigt und im Jahr 1952 kamen PVC-belattete Stühle auf den Markt. Diese ersten Stuhlmodelle avancierten im Laufe der Jahre zu Designklassikern und sind auch heute noch im Einsatz – daran zeigt sich, dass schon die ersten Bättig-Stühle auf Langlebigkeit ausgelegt waren.


Schon bald darauf wurde das Modell 7, welches sich auch heute noch grosser Beliebtheit erfreut, entwickelt. Dieses zeichnete sich durch ein dünneres Rohr aus – statt 22 mm wies es nur mehr einen Durchmesser von 20 mm auf. Ausserdem verfügte es über eine Sitzlatte weniger. Dadurch war es nicht nur leichter, sondern auch für die Gastronomie günstiger. Nach diesen ersten erfolgreichen Schritten wurden zahlreiche weitere Stuhlmodelle sowie Sitzbänke und Tische entwickelt.


Aus der kleinen Werkstatt wurde in den 1980er Jahren schliesslich die Bättig AG. Aus Altersgründen wurde die Firma von Anteprima Concept AG übernommen, die Tradition der Bättig-Stühle wird jedoch sorgfältig weitergeführt, denn der Maschinenpark und die Markenrechte wurden übernommen. Dazu gehören auch alte Zeichnungen und Muster, so dass die Produkte von Bättig neu lanciert und weiter entwickelt werden können. Seit dem Jahre 2008 nennt sich das schweizerische Unternehmen manufakt-baettig. Nach wie vor wird das alte Handwerk erhalten, und die Gartenmöbel sind einfach und dauerhaft!


Das Sortiment: Stühle und Tische für Innenbereiche und Aussenbereiche


Ein Schwerpunkt der manufakt-baettig ist die Produktion von äusserst robusten Stühlen für Aussenbereiche und Innenbereiche. Darunter befindet sich beispielsweise das klassische Modell 7, wobei es sich um einen Stuhl mit Stahlrohrgestell sowie mit insgesamt neun ergonomisch geformten PVC-Latten handelt. Dieser Stuhl verlor im Lauf der letzten Jahrzehnte nichts an seiner Aktualität und überzeugt auch heute noch durch ein geradliniges und klares Design sowie seine hohe Funktionalität. Erhältlich ist er in zahlreichen Ausführungen, zum Beispiel als Kinderstuhl, Bürosessel, Schaukelstuhl oder Barstuhl. Aber auch das Modell 10, ein klassischer Gartenstuhl, ist eine Bereicherung für Gastgärten, Balkone, Terrassen und private Gärten. Erhältlich ist er mit PVC-Belattung in zahlreichen Ausführungen, zum Beispiel mit klassischem vierbeinigem Gestell, mit Kufengestell, als Freischwinger oder als Barhocker. Zudem erhalten Sie ihn auch mit Spaghettibespannung.


Der zweite Produktschwerpunkt sind Tische und Tischgestelle, die es ebenso wie die Gartenstühle in zahlreichen Formen und vor allem Farben gibt. Darunter befinden sich beispielsweise Klapptische, Stehtische, Clubtische und dergleichen, die sich mit den Sitzmöbeln optimal kombinieren lassen.


Der Herstellungsprozess


Auch heutzutage werden alle Möbel und Gussfüsse der manufakt-baettig in alter Handwerksarbeit hergestellt – gebogen, geschweisst, lackiert, pulverbeschichtet, geschliffen und gegossen.


Die Rohre der Bättig-Stühle wurden in der Anfangszeit von Hand gebogen, denn eine Biegemaschine war hinsichtlich ihrer Anschaffung zu teuer. Der Herstellungsprozess war in den ersten Jahren recht abenteuerlich, denn die ersten Handbiegemaschinen funktionierten nur einseitig. Um die 6 Meter langen Metallrohre dennoch verarbeiten zu können, mussten sie mit Sand gefüllt werden – dies wurde aus dem zweiten Stock des Unternehmensgebäudes bewerkstelligt!


Vor rund 30 Jahren konnte in eine Biegemaschine investiert werden, die auch heutzutage noch im Einsatz ist. Dies widerspiegelt den Schwerpunkt, der auf sorgfältiger Handarbeit liegt, denn jede Biegung stellt einen einzelnen Arbeitsgang dar, jede einzelne Schweissnaht wird händisch gezogen und jede PVC-Latte wird in einer Institution für Menschen mit Behinderung zugeschnitten, abgeschrägt und von Hand verputzt. Diese Latten werden danach bei 85° gekocht und schliesslich von Hand aufgezogen.


Auch die Blechplatten werden händisch hergestellt – zunächst erfolgt die galvanische Verzinkung, danach die Grundierung und zuletzt die Pulverbeschichtung. Die Gestelle werden bei 480° feuerverzinkt. Ihr Charakteristikum ist die graue Verfärbung, die typisch für dieses Verfahren ist.


Das Resultat sind sehr langlebige Möbelstücke, denen Wind und Wetter nichts anhaben kann. Sie sind für ihren Einsatz in allen Aussenbereichen bestens geeignet – egal, ob im privaten Wohnbereich oder in der Gastronomie!