Eero Saarinen

Eero Saarinen
Der finnische Architekt und Designer Eero Saarinen wurde 1910 in Kirkkonummi geboren und starb 1961 in Ann Arbor/Michigan.

Eero Saarinen studierte Bildhauerei an der Académie de la Grande Chaumière in Paris und Architektur an der Yale University.

Im Anschluss an sein Studium gewann Saarinen ein Reisestipendium, das ihn bis 1936 durch Europa führte.

Ein Jahr später trat Eero Saarinen in das Architekturbüro seines Vaters Eliel in Ann Arbor ein und wurde schon bald gemeinsam mit J. Robert Swanson dessen Partner. Nach dem Tode Eliel Saarinens gründete Eero 1951 die Nachfolgefirma Saarinen & Associates, deren Leiter er bis 1961 war.

Zu Eero Saarinens wichtigsten Architekturprojekten zählen das Technische Zentrum der General-Motors-Werke in Warren, Michigan, die Eishockeyhalle David S. Ingalls in der Yale University (1953-59), der Dulles International Airport in Washington D.C. (1958-62), und das CBS-Gebäude in New York (1963-66).

Seinen ersten großen Erfolg als Designer hatte Saarinen 1941, als er zusammen mit Charles Eames den Wettbewerb „Organic Design in Home Furnishings“ gewann, den das Department of Industrial Design des New Yorker Museum of Modern Art ausgeschrieben hatte.
Preisgekrönt wurden die Tische der beiden Designer, ihr Schrankanbausystem und ihr weich geschwungener Schalensessel aus Schichtholz.

1943 lernte Eero Saarinen das Ehepaar Hans und Florence Knoll kennen, die den Designer eng an ihre Firma banden und zahlreiche Möbel Saarinens herstellten, wie beispielsweise den „Tulipchair“, der zum absoluten Designklassiker wurde.

Als Ergänzung zum „Tulipchair“ entwarf Eero Saarinen 1956 eine Tisch-Serie, die ebenfalls nur einen Mittelfuß hat. © Königsdorfer Medienhaus, Frechen



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