Diese von Miguel Milá entworfene Leuchte stellte einen Meilenstein bei der Etablierung des spanischen Designs als professionelle Disziplin dar. Den Vorsitz der Jury hatte in jenem Jahr Max Bill inne – ein renommierter Schweizer Künstler und Designer sowie leidenschaftlicher Verfechter der Ulmer Schule –, der sich Berichten zufolge in jeder Abstimmungsrunde eloquent für die Leuchte einsetzte, bis sie den Preis gewann. Aus diesem Grund bezeichnete der junge Miguel Milá sie liebevoll als „Max-Bill-Leuchte“, obwohl sie schliesslich unter dem Namen M64 bekannt wurde.