Wilhelm Wagenfeld

Wilhelm Wagenfeld wurde 1900 in Bremen geboren und starb 1990 in Stuttgart.
Nach seinem Studium ging er 1923 ans Weimarer Bauhaus, wo er bis 1924 in der Metallwerkstatt ausgebildet wurde.
Seit 1930 war Wagenfeld freiberuflich als Designer u.a. für die Jenaer Glaswerke tätig.
1935 wurde er künstlerischer Leiter der Lausitzer Glaswerke in Weißwasser, wo er - als erster Designer überhaupt - Glasobjekte für die großindustrielle Produktion schuf.
Wagenfelds berühmtester Entwurf ist die "Tischleuchte WG 24", die er 1924 zusammen mit Karl J. Jucker für das Bauhaus entworfen hatte, außerdem konstruierte er einen Teewärmer aus lichtdurchlässigem Opalglas und einen Wasserkessel (alle Objekte heute bei Tecnolumen).
Wagenfeld kreierte auch ein Teeservice aus Glas, die Trinkgläserserie "Tiefurt" sowie das stapelbare Geschirr "Kubus" und diverses Geschirr aus Stahl.

Weitere Entwürfe fertigte Wagenfeld für Adler (Schreibmaschine), Braun (Kofferradio "Combi"), Hengstenberg, Fürstenberg, Lufthansa (Serviertabletts), Rosenthal sowie für WMF.

Wilhelm Wagenfeld erhielt eine Vielzahl von Auszeichnungen, z.B. zwei Große Preise der Pariser Exposition International, drei Medaillen der Mailänder Triennalen und 1969 den Gute-Form-Preis Hannover.

Eine Sammlung von Wagenfelds Entwürfen befindet sich heute im Philadelphia Museum of Art.



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