Otto Blümel

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In Augsburg geboren, widmete sich Otto Blümel nach dem Architekturstudium an der Technischen Hochschule München der Malerei.
Er besuchte die bekannte Debitzsch-Schule.
Von 1907 bis 1914 leitete er den Zeichensaal der Vereinigten Werkstätten für Kunst im Handwerk, München, die damals richtungsweisend für innenarchitektonische Gestaltung waren.
Aus dieser Zeit stammen Möbelentwürfe von ihm, die heute noch ihre Gültigkeit haben.

Im 1. Weltkrieg schwer erkrankt, wurde Otto Blümel 1916 an die Partenkirchner Schnitzschule berufen, zuerst als Zeichenlehrer, und von 1920 bis 1949 war er Direktor dieser Schule.
Auf sein Betreiben wurde der Museumsverein Werdenfels gegründet, und es entstand 1925 das Heimatmuseum, dessen ehrenamtlicher Direktor er 40 Jahre lang war.

Schule, Bergwelt – er war ein begeisterter Bergsteiger und engagierter Naturfreund – und die Künste waren seine Welt.
Sein Krippenspiel in Werdenfelser Mundart, wurde sogar im Münchner Prinzregententheater sehr erfolgreich aufgeführt.

Er war Ehrenbürger der Gemeinde Garmisch-Partenkirchen und Inhaber des Verdienstkreuzes am Bande der Bundesrepublik Deutschland.
Der berühmteste Entwurf von Otto Blümel ist der Garderobenständer Nymphenburg, welcher heute noch im Archiv der Vereinigten Werkstätten aufbewahrt wird, und von dem ClassiCon das alleinige Recht zur Reedition hat.