Enrico Franzolini

Enrico Franzolini

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Enrico Franzolini wird 1952 in Udine geboren. Er studiert an den Universitäten Florenz und Venedig, wo er 1979 seinen Hochschulabschluss in Architektur macht. Im Jahr 1972 wird er mit zwei Glasobjekten, die in der Glaserei Livio Seguso in Murano hergestellt wurden, auf die 36. Biennale von Venedig, für den Bereich dekorative Künste, eingeladen.

1978 findet seine Einzelausstellung in der Galerie Plurima in Udine statt, die seine Entwicklung zur puristischen architektonischen Forschungsarbeit kennzeichnet. Parallel zu seiner künstlerischen Tätigkeit wächst sein Engagement in den Bereichen Architektur und Industriedesign.

In den ’80er und ’90er Jahren entwirft das Architekturbüro zahlreiche Architektur und Interior Design-Projekte, die in Zeitschriften wie Domus, Modo, Abitare und Interni veröffentlicht werden.

Das Projekt eines Privathauses erlangt die Aufmerksamkeit von Architekturausstellungen, darunter der Piranesi-Preis im Jahr 1993.

In diesen Jahren wurden viele Architekturprojekte verwirklicht, unter denen das Bürogebäude der Calligaris spa in Manzano, das Bürogebäude R.I.F spa, der Showroom für Mercedes und Crysler Jeep in Udine und Pordenone, der Büroturm und das Einkaufszentrum Antivari in Udine, der Verwaltungssitz der Potocco spa in Manzano und die Wohnhäuser in Vittorio Veneto zu erwähnen sind.

Weitere Projekte sind im Bau, darunter ein Hotel Resort in Otranto sowie weitere Projekte für das private und öffentliche Bauwesen.

Im Bereich Industriedesign hatte er Gelegenheit, mit einigen der der bedeutendsten Möbelfirmen, wie Accademia, Alias, Cappellini, Crassevig, Foscarini, Gervasoni, Knoll International, Montina, Moroso und Pallucco, zusammenzuarbeiten.

1991 gewinnt er den von Promosedia ausgeschriebenen Wettbewerbspreis Top Ten. 1993 findet die Einzelausstellung der Kollektion Light Box in der Galerie für zeitgenössische Kunst “Plurima” in Udine satt, die anschließend von Cappellini auf der Mailänder Messe Salone del Mobile 1994 vorgestellt wird.

Der von Crassevig produzierte Stuhl wird 1999 beim Preis Compasso d’oro in Mailand ausgewählt.

Er ist außerdem Urheber zahlreicher Projekte für Museumsaustattungen, darunter die Ausstellung über das „Mosaik“ im Jahr 1997, die Ausstellung „Die Künste in Udine im 20. Jahrhundert“ und die Ausstellung “L’antico a nuovo”, die im Jahr 2001 in der San Francesco-Kirche in Udine stattgefunden hat und die neue Dauerausstellung des Museums Morpurgo in Udine.