Edward Barber & Jay Osgerby

Edward Barber & Jay Osgerby

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Edward Barber

Edward Barber ist 1969 in Shrewsbury in Großbritannien geboren.

1997 begann Edward Barber, mit Jay Osgerby zusammenzuarbeiten.

Wenn man das Leitmotiv analysiert, das sich durch die Zusammenarbeit zwischen Edward Barber & Jay Osgerby zieht, dann beobachtet man einen kohärenten Stil und eine hochgradige Diversifizierung, ein gemeinsames Bemühen, die Integrität der Projektierung, der Materialverwendung zu wahren und sich an die modernsten kreativen Strukturen anzunähern. Ihre Kreationen sind nicht Ausdruck des Überflüssigen oder des Exzessiven und wurden 2006 von Lucy Bullivant folgendermaßen definiert: “Arbeiten, bei denen dem Konzept der Funktionalität die Freiheit gelassen wird, Formen und Strukturen zu bestimmen, auf ganz einfache, intuitive Weise, dabei aber den künstlerischen Geist offen für die Experimentierung mit den fortgeschrittensten Technologien zu halten”.

Im Laufe des letzten Jahrzehnts haben Edward Barber und Jay Osgerby so ziemlich alles realisiert und dabei eine breite Palette verschiedener Kunstdisziplinen berührt; von Möbeln bis zu Leuchten, von Haushaltsartikeln bis zu den Concepts für die Innenausstattung von Restaurants und Geschäften, von elektronischen Konsumgütern bis zum Design von Getränkeflaschen für Firmen in Europa, Asien, Nord- und Südamerika.

Edward Barber und Jay Osgerby haben beide am Royal College of Art in London Architektur studiert und 1996 gemeinsam das Studio Barber & Osgerby gegründet.

Eben in diesem Studio im Trellick Tower im östlichen Teil von London entstand eine ihrer ersten Arbeiten: Der Loop Table, 1997 von Isokon hergestellt. Der Tisch erregte Aufsehen im Sektor und lenkte die Aufmerksamkeit von Giulio Cappellini auf die beiden Designer. Damals begann die lange, berufliche Zusammenarbeit mit dem renommierten italienischen Hersteller.

Die meisten ihrer ersten Werke realisierten die beiden Künstler indem sie Materialfolien bogen und formten, eine Folge des häufigen Gebrauchs von weißem Papier zur Modellherstellung während des Architekturstudiums.

Sie verarbeiteten Spanplatten und Plexiglasscheiben, um 1999 den Pilot Table (einen niedrigen Tisch) und 2000 den Stencil Screen (eine durchlöcherte Trennwand) für Cappellini zu realisieren.

Das Versuchsmodell oder der Prototyp des Beistelltisches Hula Stool aus dem Jahr 2001 wurde aus Spanplatten hergestellt, die so zusammengesetzt sind, dass eine Struktur mit komplexen, gekurvten Linien entstand. Aus der Weiterentwicklung der strukturellen Charakteristiken von Spanplatten entstand 2002 der Shell Table, ein multifunktioneller Stuhl, der nach dem Shell Chair die Kandidatur für den Compasso d’Oro erhielt.

Das Konzept und die Biegetechnik der beiden Designer machten die Realisierung von Strukturen möglich, die das Gewicht einer Person tragen, dabei aber unglaublich leicht sind.

Im Jahr 1999 nahm die Firma Levi Strass Kontakt mit dem Studio Barber & Osgerby auf und schlug eine Zusammenarbeit mit ihrem Team vor, das gerade eine neue, innovative Jeanslinie, die sogenannten “Engineered Jeans”, entwickelte. Aus der Kreativität des Studios Barber & Osgerby entstehen zwei Kleiderbügel, die die neue Jeanslinie in den 9000, über die Welt verteilten Verkaufspunkten der Levi ins rechte Licht setzen.

Im Jahr 2002 beginnen im Studio die verschiedensten Projekte einzulaufen, darunter die Ausstattung einer Kathedrale an der Südküste Großbritanniens und das Flaschendesign für ein neues Getränk mit dem Namen “Ipsei”, das bei Coca-Cola entwickelt wurde.

Die Verschiedenartigkeit dieser Projekte zeugen von der Flexibilität und dem Talent von Edward und Jay, sowie von ihrer Fähigkeit, handwerklich inspirierte Möbel zu schaffen, die aber serienmäßig hergestellt werden, ebenso gut aber auch ein Industrieprodukt, wie eine PET-Flasche, von der heute 1,2 Millionen Stück pro Tag hergestellt werden.

Ebenfalls im Jahr 2002 beenden die beiden Künstler das Ausstattungskonzept für das erste, von Stella McCartney in Manhattan eröffnete Geschäft mit von Cappellini nach Maß hergestellten Möbeln.

2004 erhält das Studio Barber & Osgerby den “Jerwood Applied Arts Prize for Furniture”, die größte künstlerische Auszeichnung für angewandte Dekorationskunst, die ihm auch das Projekt der Ausstattung des De La Warr Pavilion einträgt, des größten modernistischen Bauwerks Großbritanniens. Die zur Realisierung eines neuen Aluminiumsitzes benutzte Druckgussform ist heute in der Sammlung des V&A Museums ausgestellt.

2005 bringt der britische Hersteller Established & Sons den Tisch “Zero-In” auf den Markt. Bei der Herstellung des Tisches wurden Konstruktionstechniken aus der Automobilindustrie benutzt, die vorher noch nie in der Möbelherstellung angewandt wurden.

Im Mai des gleichen Jahres übernimmt das Studio Barber & Osgerby, gemeinsam mit Pantone, das Projekt für die Ausstattung der zentralen Zone in der Internationalen Möbelmesse von New York. Für dieses Projekt wurden die “Flight Stools” entwickelt, polychrome Hocker, die heute eine Ikone des Sektors sind. Jeder hergestellte Artikel trägt auf der Seite im Siebdruck die Farbnummerierung nach dem Pantone®-System.

Unter den Aufträgen des Studios in den letzten Jahren erinnern wir an die Realisierung der Ausstattung des Foyers im “Royal Institute of British Architects” in London am Portland Place.

Barber und Osgerby wurden gemeinsam zum ‘Designer der Zukunft’ ernannt, und zwar im Juni 2006 während der Ausstellung Design Basel / Miami an der sie für Established & Sons teilnahmen.

Seither widmete sich das Studio Barber & Osgerby verschiedenen Kollektionen für führende Hersteller und Kunden, wie Magis, Authentics, Venini, Swarovski, Flos, Established & Sons und Panasonic.

Sowohl Edward Barber als auch Jay Osgerby hielten Vorträge über das Thema Design, leiteten zahlreiche Veranstaltungen, auch als Dozenten an Design-Schulen und nahmen als Gäste an den Seminaren an der Ecal (Ecole Cantonale d’Art) in der Schweiz und im Vitra Design Museum teil.

Ihre Werke befinden sich in den Sammlungen zahlreicher Museen, darunter im V&A Museum in London, im Metropolitan Museum of Art in New York und im Design Museum in London.


Jay Osgerby

Jay Osgerby ist 1969 in Oxford in Großbritannien geboren.

1997 begann Jay Osgerby, mit Edward Barber zusammenzuarbeiten.

Wenn man das Leitmotiv analysiert, das sich durch die Zusammenarbeit zwischen Edward Barber & Jay Osgerby zieht, dann beobachtet man einen kohärenten Stil und eine hochgradige Diversifizierung, ein gemeinsames Bemühen, die Integrität der Projektierung, der Materialverwendung zu wahren und sich an die modernsten kreativen Strukturen anzunähern. Ihre Kreationen sind nicht Ausdruck des Überflüssigen oder des Exzessiven und wurden 2006 von Lucy Bullivant folgendermaßen definiert: “Arbeiten, bei denen dem Konzept der Funktionalität die Freiheit gelassen wird, Formen und Strukturen zu bestimmen, auf ganz einfache, intuitive Weise, dabei aber den künstlerischen Geist offen für die Experimentierung mit den fortgeschrittensten Technologien zu halten”.

Im Laufe des letzten Jahrzehnts haben Edward Barber und Jay Osgerby so ziemlich alles realisiert und dabei eine breite Palette verschiedener Kunstdisziplinen berührt; von Möbeln bis zu Leuchten, von Haushaltsartikeln bis zu den Concepts für die Innenausstattung von Restaurants und Geschäften, von elektronischen Konsumgütern bis zum Design von Getränkeflaschen für Firmen in Europa, Asien, Nord- und Südamerika.

Edward Barber und Jay Osgerby haben beide am Royal College of Art in London Architektur studiert und 1996 gemeinsam das Studio Barber & Osgerby gegründet.

Eben in diesem Studio im Trellick Tower im östlichen Teil von London entstand eine ihrer ersten Arbeiten: Der Loop Table, 1997 von Isokon hergestellt. Der Tisch erregte Aufsehen im Sektor und lenkte die Aufmerksamkeit von Giulio Cappellini auf die beiden Designer. Damals begann die lange, berufliche Zusammenarbeit mit dem renommierten italienischen Hersteller.

Die meisten ihrer ersten Werke realisierten die beiden Künstler indem sie Materialfolien bogen und formten, eine Folge des häufigen Gebrauchs von weißem Papier zur Modellherstellung während des Architekturstudiums.

Sie verarbeiteten Spanplatten und Plexiglasscheiben, um 1999 den Pilot Table (einen niedrigen Tisch) und 2000 den Stencil Screen (eine durchlöcherte Trennwand) für Cappellini zu realisieren.

Das Versuchsmodell oder der Prototyp des Beistelltisches Hula Stool aus dem Jahr 2001 wurde aus Spanplatten hergestellt, die so zusammengesetzt sind, dass eine Struktur mit komplexen, gekurvten Linien entstand. Aus der Weiterentwicklung der strukturellen Charakteristiken von Spanplatten entstand 2002 der Shell Table, ein multifunktioneller Stuhl, der nach dem Shell Chair die Kandidatur für den Compasso d’Oro erhielt.

Das Konzept und die Biegetechnik der beiden Designer machten die Realisierung von Strukturen möglich, die das Gewicht einer Person tragen, dabei aber unglaublich leicht sind.

Im Jahr 1999 nahm die Firma Levi Strass Kontakt mit dem Studio Barber & Osgerby auf und schlug eine Zusammenarbeit mit ihrem Team vor, das gerade eine neue, innovative Jeanslinie, die sogenannten “Engineered Jeans”, entwickelte. Aus der Kreativität des Studios Barber & Osgerby entstehen zwei Kleiderbügel, die die neue Jeanslinie in den 9000, über die Welt verteilten Verkaufspunkten der Levi ins rechte Licht setzen.

Im Jahr 2002 beginnen im Studio die verschiedensten Projekte einzulaufen, darunter die Ausstattung einer Kathedrale an der Südküste Großbritanniens und das Flaschendesign für ein neues Getränk mit dem Namen “Ipsei”, das bei Coca-Cola entwickelt wurde.

Die Verschiedenartigkeit dieser Projekte zeugen von der Flexibilität und dem Talent von Edward und Jay, sowie von ihrer Fähigkeit, handwerklich inspirierte Möbel zu schaffen, die aber serienmäßig hergestellt werden, ebenso gut aber auch ein Industrieprodukt, wie eine PET-Flasche, von der heute 1,2 Millionen Stück pro Tag hergestellt werden.

Ebenfalls im Jahr 2002 beenden die beiden Künstler das Ausstattungskonzept für das erste, von Stella McCartney in Manhattan eröffnete Geschäft mit von Cappellini nach Maß hergestellten Möbeln.

2004 erhält das Studio Barber & Osgerby den “Jerwood Applied Arts Prize for Furniture”, die größte künstlerische Auszeichnung für angewandte Dekorationskunst, die ihm auch das Projekt der Ausstattung des De La Warr Pavilion einträgt, des größten modernistischen Bauwerks Großbritanniens. Die zur Realisierung eines neuen Aluminiumsitzes benutzte Druckgussform ist heute in der Sammlung des V&A Museums ausgestellt.

2005 bringt der britische Hersteller Established & Sons den Tisch “Zero-In” auf den Markt. Bei der Herstellung des Tisches wurden Konstruktionstechniken aus der Automobilindustrie benutzt, die vorher noch nie in der Möbelherstellung angewandt wurden.

Im Mai des gleichen Jahres übernimmt das Studio Barber & Osgerby, gemeinsam mit Pantone, das Projekt für die Ausstattung der zentralen Zone in der Internationalen Möbelmesse von New York. Für dieses Projekt wurden die “Flight Stools” entwickelt, polychrome Hocker, die heute eine Ikone des Sektors sind. Jeder hergestellte Artikel trägt auf der Seite im Siebdruck die Farbnummerierung nach dem Pantone®-System.

Unter den Aufträgen des Studios in den letzten Jahren erinnern wir an die Realisierung der Ausstattung des Foyers im “Royal Institute of British Architects” in London am Portland Place.

Barber und Osgerby wurden gemeinsam zum ‘Designer der Zukunft’ ernannt, und zwar im Juni 2006 während der Ausstellung Design Basel / Miami an der sie für Established & Sons teilnahmen.

Seither widmete sich das Studio Barber & Osgerby verschiedenen Kollektionen für führende Hersteller und Kunden, wie Magis, Authentics, Venini, Swarovski, Flos, Established & Sons und Panasonic.

Sowohl Edward Barber als auch Jay Osgerby hielten Vorträge über das Thema Design, leiteten zahlreiche Veranstaltungen, auch als Dozenten an Design-Schulen und nahmen als Gäste an den Seminaren an der Ecal (Ecole Cantonale d’Art) in der Schweiz und im Vitra Design Museum teil.

Ihre Werke befinden sich in den Sammlungen zahlreicher Museen, darunter im V&A Museum in London, im Metropolitan Museum of Art in New York und im Design Museum in London.