facebook pixel
logo

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

By Nina Marti 12.06.2017 13:29 Kommentare

Image Credits: Stadshem, Fotografie: Janne Olander  

„Klein aber fein“. Aber was ist, wenn klein nicht gleich fein. Sondern unübersichtlich, beengend und verwirrend? Egal ob Hobbyraum, Stadtwohnung, Studentenzimmer oder Zweitwohnung, wir brauchen Platz zum Atmen – und ganz besonders in den eigenen vier Wänden.

Ist Platz bei Dir Mangelware, oder du würdest deiner Wohnung gerne einen grosszügigeren Auftritt verleihen? Dann sind diese zehn Tipps für eine clevere Einrichtung in kleinen Räumen und Wohnungen eventuell ganz hilfreich:

1. First things first: Wo willst du überall handanlegen.

Mach Dir zuerst Gedanken über die bevorstehende Veränderung. Wie soll sie aussehen und vor allem, welches Ausmass soll sie annehmen? Willst du beispielsweise bloss deine Bücher im Regal neu nach Farben unterteilen oder steht Dir eher der Sinn nach einer kompletten Renovation? Welches Budget hast du und welche zeitlichen Ressourcen stehen Dir zur Verfügung? Alles klar? Dann kann es losgehen.

 2. Alles hat seinen Platz

Einfacher gesagt als getan. Schnell wandert Buch A nach Platz B, der Locher gesellt sich zu den Haargummies und das Sideboard mutiert zu einem Auffanglager für allerlei Heimatloses. Jetzt ist es Zeit, in klaren Strukturen zu denken. Schreib jedem Gegenstand einen definierten Platz zu. Wähle schöne Boxen und Schachteln als Stauraum, drapiere Bücher und Wohnaccessoires sorgfältig und verinnerliche Dir den Anblick. Sobald du dich dabei erwischst, wie ein Gegenstand nicht mehr an seinen ursprünglichen Platz zurückkehrt, nimmst du Dir wieder fünf Minuten Zeit für die Ausgangslage. Tönt spiessig, ich weiss, aber zahlt sich bestimmt aus.

3. Spieglein, Spieglein an der Wand, wer haust denn hier so schön

Spiegel vergrössern optisch. Ein alter Trick und einleuchtend, aber trotzdem wird der Spiegel oftmals rein zweckmässig hinter die Tür oder neben den Schrank gehängt. Schöne Modelle gibt es allemal und richtig platziert, kann beispielsweise der Eingangsbereich täuschend echt vergrössert werden.

4. Jeder Fleck hat seinen Zweck

Mach Dir Nischen zu nutzen und fertige individuell an. Ein Regalbrett über dem Bett für die Bücher, den Magazinstapel zum Beistelltisch neben der Couch umfunktionieren, oder die Arbeitsecke im Gang einrichten – lässt du die Gedanken für unkonventionellen Lösungen erstmals zu, werden sie Dir massenweise zufliegen.

5. Keine Türen statt offene Türen

Vielleicht kennst du das von den Altbauwohnungen deiner Kollegen: Türen werden überbewertet. Zugegeben, dieser Tipp eignet sich nicht für jede Wohnkonstellation, aber wenn du dich hier angesprochen fühlst, dann raus damit. Dort wo einst die Tür zum Wohnzimmer Stauraum verunmöglichte, kannst du jetzt ein neues Regal platzieren. Und Hand aufs Herz: Wie oft kommt die Küchentür tatsächlich zum Einsatz? Eben, heutzutage gibt es ja Dampfabzüge.

6. Kompakt und clever genutzt

Werfen wir noch einen Blick auf die Bürosituation in den meisten Haushalten. Ein schreibtisch-ähnlicher Platz für das lästige Zahlen von Rechnung und Schreiben von Grusskarten ist in praktisch jeder Wohnung zu finden. Aber warum dafür einen RIESEN Schreibtisch oder ein ganzes Zimmer verschwenden, wir wollen ja schliesslich mehr Platz schaffen. Und da kommt der gute, alte Sekretär zum Einsatz. Nur, dass es heute nicht mehr nur die Modelle vom Flohmarkt oder Omis Retro-Version gibt. Schau mal hier.

7. Klotzen statt Kleckern

Ja, auch die Wandfarbe kann einem kleinen Raum ganz schön Grösse verleihen. Und jetzt wirst du staunen: Dunkle Farben können optisch vergrössern. Bitte aber nur zu der eher düsteren Farbpalette greifen, wenn der Raum mit ausreichend Tageslicht geflutet werden kann. Eignet sich also nicht für Kellerräume! Und für die ganz gewieften, bitte die Möbel entsprechend der Wandfarbe wählen. Das bedeutet: Graue Wand mit hellgrauem Sideboard oder einer grauen Kommode kombinieren. Wichtig dabei ist, Ton in Ton zu bleiben.

8. Aus ein mach zwei

Klassisch aber bewährt: Der Raumteiler mit Stauraum. Grosse Räume können mit einem schlichten Regal, einem dezenten Vorhang oder einer bodenebenen Markierung aka Teppich, easy in zwei Zonen eingeteilt werden. Wählst du für die Raumteilung ein modulares Regalsystem, bietet es Dir zusätzlichen Stauraum und kann, sollte es dich doch eines Tages in eine grössere Wohnung verschlagen, am neuen Ort und ev. in neuer Konstellation wiederaufgebaut werden. Auswahl gibt es viel.

9. Die bewährten Klassiker: Statement Piece

Clever investieren. Auch wenn der Platz beschränkt ist, bedeutet das nicht, dass nur Möbel vom schwedischen Riesen Zutritt bekommen. Gerade in kleinen Räumen helfen bekannte Designklassiker zu mehr Grösse. Gekonnt eine Designerlampe auf dem Nachttisch in Szene setzen, oder den wohl bekanntesten Stuhl als Hutablage neben die Garderobe platzieren – es müssen ja nicht immer gleich existenzbedrohende Investitionen sein.

10. Da geht ein Licht auf

Zum Schluss noch dies: Indirektes Licht vergrössert nicht nur optisch, sondern kann auch ganz gut unliebe Ecken ausblenden. Platziere indirektes Licht so, dass das Highlight des Raumes oder der Wohnung in den Lichtkegel rückt. Damit schaffst du gleichermassen Aufmerksamkeit für dein Masterpiece sowie lässt es die Puff-Ecke aus dem Blickfeld verschwinden. Funktioniert natürlich nur so lange, bis der aufmerksame Gast die Ablenkung durchschaut hat. Also besser aufräumen! Oder hier stöbern.

Schreiben Sie Ihren Kommentar

Du musst eingeloggt sein, um einen Kommentar posten zu können.

hier klicken um sich einzuloggen