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By Nina Marti 07.02.2017 08:44 Kommentare

Geblättert durch aktuelle Magazine, gesurft auf den Lieblings-Wohnseiten im Netz: An Hygge kommt heute keiner mehr vorbei. Es kommt von Norden, hat mit Behaglichkeit zu tun, wird oft in Zusammenhang mit Wohnen erwähnt und scheint voll im Trend zu sein – und weiter? 

Bild: © Skagerak (Produkt: Turn Stool)

Das Erstaunliche zuerst: Es gibt keine Übersetzung ins Deutsche für Hygge. Das Dänische Wort, ursprünglich kommt es aus dem Norwegischen, hat es wirklich in sich und gilt mehr als ein Synonym für diverse Adjektive und Zustände. Der gemeinsame Nenner ist das Lebensgefühl, ein Mix aus Laissez-Fair, unkomplizierter Geselligkeit und gemütlicher Atmosphäre. In Dänemark versteht man darunter ganz einfach „das Leben geniessen“. So kann ein Gegenstand „Hygge“ sein, wie ein super cooles Fahrrad, ein Getränk, wie zum Beispiel ein mit Liebe zubereiteter Cappuccino oder einfach das traditionelle Familienessen. Hygge, so beweisen es die Recherchen, ist eine Kombination aus allem – ein Lebensgefühl halt.

Übersetzt in den Wohnbereich – und da sind die Dänen ja Profis – bedeutet dies: Warmes Licht, natürliche Materialien, unterschiedliche Texturen, erdige Töne, persönliche Accessoires und eine Vielzahl von Kerzen.

    

© Stelton (Produkt: Kanne)                                                                         © byLassen (Produkt: Kubus Kerzenhalter)

Skandinavischen Marken wie Stelton, Normann Copenhagen, Skagerak oder Hay verstehen sich bestens darin, Hygge auch in den südlicheren Teilen der Welt als Wohnstil und Lebensgefühl erlebbar zu machen.

 Und zum Schluss: Hygge ist persönlich. Für jeden sieht sein „Hygge“ anders aus – und das ist auch gut so. 

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